Verordnung über die Inbetriebnahme von Sportbooten und Wassermotorrädern sowie deren Vermietung und gewerbsmäßige Nutzung im Küstenbereich 1) 2)
Kurz gesagt
Diese Verordnung regelt die Inbetriebnahme, Vermietung und gewerbliche Nutzung von Sportbooten und Wassermotorrädern im deutschen Küstenbereich. Sie stellt sicher, dass diese Wasserfahrzeuge bestimmte Sicherheits- und Kennzeichnungsvorschriften erfüllen.
Was es regelt
- Die Inbetriebnahme von Sportbooten und Wassermotorrädern.
- Die Vermietung von Sportbooten und Wassermotorrädern im Inland.
- Die gewerbsmäßige Nutzung von Sportbooten und Wassermotorrädern im Inland.
- Die Kennzeichnung von Wassermotorrädern.
Wen es betrifft
- Eigentümer von Sportbooten oder Wassermotorrädern.
- Personen, die Sportboote oder Wassermotorräder vermieten (Unternehmer) und deren Gehilfen.
- Mieter, Bootsführer und Insassen von Sportbooten oder Wassermotorrädern.
Eckpunkte
- Sportboote und Wassermotorräder, die nach dem 15. Juni 1998 erstmals auf den Markt kamen, dürfen nur mit CE-Kennzeichnung in Betrieb genommen werden (§ 3).
- Wassermotorräder dürfen nur mit einem gültigen amtlichen Kennzeichen in Betrieb genommen werden (§ 4 Abs. 1).
- Für die Vermietung von Sportbooten oder Wassermotorrädern ist ein Bootszeugnis erforderlich, das auf zwei Jahre befristet ist (bei Werftneubauten drei Jahre) und verlängert werden kann (§ 5 Abs. 1).
- Die Erteilung eines Bootszeugnisses setzt eine Untersuchung des Sportbootes oder Wassermotorrades voraus, die vor der erstmaligen Vermietung und vor jeder Verlängerung der Gültigkeitsdauer erfolgt (§ 6 Abs. 1).
Gesetzestext
Verordnung über die Inbetriebnahme von Sportbooten und Wassermotorrädern sowie deren Vermietung und gewerbsmäßige Nutzung im KüstenbereichStand
(+++ Textnachweis ab: 6.9.2002 +++)
(+++ Amtliche Hinweise des Normgebers auf EG-Recht: Beachtung der EGRL 34/98 (CELEX Nr: 398L0034) Umsetzung der EGRL 25/94 (CELEX Nr: 394L0025) +++)
den Anforderungen der Anlage 1 für Ausrüstungsgegenstände der Mindestausrüstung nicht baumustergeprüft sind, werden einschließlich der im Herstellerland durchgeführten Prüfungen, Zulassungen und Überwachungen als gleichwertig behandelt, wenn mit ihnen das bezüglich der Sicherheit, der Gesundheit und der Gebrauchstauglichkeit geforderte Schutzniveau gleichermaßen dauerhaft erreicht wird. Das gilt auch für Prüfungen, Zulassungen und Überwachungen in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in EFTA-Staaten, die Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind, in die das Sportboot oder Wassermotorrad nach seiner Herstellung verbracht wurde.
- November 2024 nach § 14 der See-Sportbootverordnung ausgestellt worden ist, auch wenn das Sicherheitszeugnis nach dem
- November 2024 erneuert wird. SeeSpbootV050Abschnitt 5Schlussvorschriften für Sportboote und Wassermotorräder im Inland SeeSpbootV§ 16Ordnungswidrigkeiten
§ 3
oder § 4 ein Sportboot oder ein Wassermotorrad in Betrieb nimmt,2.als Unternehmera)einer vollziehbaren Auflage nach § 5 Abs. 2 zuwiderhandelt,b)
§ 7Nr.
2 ein Sportboot oder Wassermotorrad vermietet,c)
§ 8Abs.
1 Satz 1 oder 2 oder Abs. 2 eine Angabe nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anbringt,d)
§ 9Abs.
1 Satz 2 oder Abs. 2 Satz 2 ein Sportboot oder Wassermotorrad vermietet,e)
§ 10Abs.
1 Satz 1 oder Abs. 2 eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,f)
§ 10Abs.
1 Satz 3 das Betreten der Betriebsstätte oder die Besichtigung eines Sportbootes oder Wassermotorrades nicht gestattet, Arbeitskräfte oder Hilfsmittel nicht oder nicht rechtzeitig bereitstellt, eine Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt oder eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorlegt,g)
§ 11Abs.
1, 3 oder 4 ein Sportboot oder Wassermotorrad übergibt,h)
§ 11Abs.
5 Satz 1 Nr. 1 nicht dafür sorgt, dass ein Abdruck der Verordnung, des Bootszeugnisses oder einer Anordnung nach § 13 an der Betriebsstätte aushängt und die Benutzer vor Fahrtantritt auf den Aushang hingewiesen werden,i)
§ 11Abs.
5 Satz 1 Nr. 2 nicht dafür sorgt, dass sich die vorgeschriebenen Unterlagen an Bord befinden und die Benutzer vor Fahrtantritt darauf hingewiesen werden,j)
§ 11Abs.
5 Satz 1 Nr. 3 nicht dafür sorgt, dass die höchstzulässige Personenzahl nicht überschritten wird,k)
§ 11Abs.
5 Satz 1 Nr. 4 nicht dafür sorgt, dass die vorgeschriebene Ausrüstung an Bord und in einem gebrauchsfähigen Zustand ist,l)
§ 11Abs.
5 Satz 1 Nr. 5 nicht dafür sorgt, dass ein Kind unter zwölf Jahren nur mitgenommen wird, wenn ein Benutzer mindestens 18 Jahre alt und Schwimmer ist,m)
§ 11Abs.
5 Satz 1 Nr. 6 nicht dafür sorgt, dass das Ein- und Aussteigen überwacht wird und die Benutzer vor Fahrtantritt auf örtliche Besonderheiten hingewiesen werden, odern)
§ 11Abs.
6 Satz 1 ein Boot oder einen Rettungsring nicht bereithält,3.als Mieter
§ 12Abs.
1 Satz 1 ein Sportboot oder Wassermotorrad überlässt,4.als Mieter oder Bootsführera)
§ 12Abs.
2 Nr. 1 nicht dafür sorgt, dass die höchstzulässige Personenzahl nicht überschritten wird,b)
§ 12Abs.
2 Nr. 2 nicht dafür sorgt, dass die Fahrtgrenzen nicht überschritten und die erteilten Auflagen eingehalten werden,c)
§ 12Abs.
2 Nr. 4 nicht dafür sorgt, dass ein Kind unter zwölf Jahren nur mitgenommen wird, wenn ein Benutzer mindestens 18 Jahre alt und Schwimmer ist,d)
§ 12Abs.
3 nicht dafür sorgt, dass das Sportboot sofort zur Betriebsstätte zurückkehrt oder an einer geschützten Stelle des Ufers anlegt,e)
§ 14
Satz 1 ein Wasserfahrzeug ohne Sicherheitszeugnis gewerbsmäßig nutzt oderf)ohne Fahrerlaubnis nach § 15 Abs. 1 Satz 1 ein Wasserfahrzeug führt,5.einer vollziehbaren Anordnung nach § 13 zuwiderhandelt,6.
§ 15
Absatz 2 Satz 3 eine Bescheinigung nicht mitführt oder nicht oder nicht rechtzeitig aushändigt oder7.
§ 15Absatz 3 nicht dafür sorgt, dass ein Wasserfahrzeug die vorgeschriebene Besetzung hat.
- e)mit Leine und Licht 8 vollautom. Rettungswesten ++)/ Feststoffwesten DIN 7929/EN 396/399 9 Sicherheitsgurte DIN 7925 und Sicherheitsleinen DIN 7927 10 Rettungsfloß ++) (Größe entsprechend Personenzahl) 11 .. Fallschirmsignale, rot, .. .. Handfackeln, rot, schwimmfähige Rauchsignale, orange 12 Flagge "N" und "C"/Bundesflagge 13 Erste-Hilfe-Kasten 14 1. Anker .... kg mit ... m Kette und .... m Leine/2. Anker ... kg 15 Schlepptrosse .... m Länge, Bootshaken, Wurfleine 16 m Länge 16 Fender, Festmacher 17 Kochanlage (Petroleum/Spiritus/Gas ++))Prüfbesch. SeeBG/DVGW18 Handlot oder Echolot 19 Empfangsanlage (Radio) oder NAVTEX 20 Barometer 21 Logbuch oder Tagebuch 22 Seekarten, Seehandbuch, Leuchtfeuerverzeichnis gem. Fahrtgebietbei Erfordernis23 Navigationshilfsmittel 24 Bug- und Heckkorb, Seereling 25 Außenbordtreppe 26 Toilette 27 Kojen 28 Wassertank .... l Inhalt/Kraftstofftank ..... l Inhalt 29 Absperrventile an Brennstofftanks 30 Fäkalientank/-aufbereitungsanlage> 10 Personen erforderl.31 Treibanker 32 Ersatzteile 33 Leckdichtungsmaterial 34 Werkzeug 35 Feuerlöschanlage ++) im Motorraumbei Motoryachten36 Sturmfock/Trysegelbei Segelyachten37 Reffeinrichtung38 Drahtschere/Bolzenschneider39 Kappbeil Zusätzlich für Sportboote mit einer Länge über alles von 12,00 Metern und mehr:40 Fahrtstörungslaternen +++), Bällegem. KVR41 Schallsignalanlage +++)gem. KVR42 Glocke, Durchmesser 200 mm +++)gem. KVR43 UKW-Sprechfunkanlage/GMDSSzugelassen44 Navigationsanlage (Funkpeiler, GPS etc.) 45 Feuerlöscher ++) a 2 kg Sonstige Ausrüstung/Hinweise *)erforderlich, wenn ausgefüllt++)Prüfungsnachweis+++)baumustergeprüft SeeSpbootVAnlage 2(zu § 6 Abs. 1) Untersuchungsumfang Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2002, 3467 Die Untersuchung eines Sportbootes/Wassermotorrades gemäß § 6 Abs. 1 Satz 3 der See-Sportbootverordnung erstreckt sich auf folgende Merkmale: *Schiffskörper einschließlich Mast und Rigg-Außenhaut -Schotte -Deck -Aufbauten -Mast -Rigg (stehendes und laufendes Gut) .Bauliche Ausrüstung und Einrichtung-Lenzeinrichtungen -Notausgänge -Luken -Niedergang -Cockpit -Seereling, Relingstützen -Inneneinrichtung (Toilette, Tanks etc.) .Sicherheitsausrüstung-Ankerausrüstung -Handfeuerlöscher -Rettungswesten -Sicherheitsgurte/Sicherheitsleinen -Rettungsinseln -Rettungsringe -Schwimmwesten -Seenotsignale .Antriebs- und E-Anlage-Antriebsanlage -Brennstoffsystem -Abgassystem -Batterie -Verteilernetz -Verbraucher .Heizgeräte und Flüssiggasanlagen-Heizgeräte mit flüssigen Brennstoffen vorhanden: Baumusterprüfbescheinigung oder gleichwertige Bescheinigung -Flüssiggasanlagen vorhanden: Prüfbescheinigung nach der Richtlinie der See-Berufsgenossenschaft für Bau, Ausrüstung, Prüfung und Betrieb von Flüssiggasanlagen zu Haushaltszwecken auf Seeschiffen/Arbeitsblatt G 608 der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V./des Besichtigers. Die in dem Bootszeugnis vorzuschreibende Mindestausrüstung richtet sich nach den Sicherheitsrichtlinien der Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes in der jeweils neuesten Fassung. SeeSpbootVAnlage 3(zu § 6 Abs. 2)Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2002, 3468 - 3476 Abnahmeprotokoll für Sportboote/Wassermotorräder (Zutreffende Zeilen oder Kästchen sind auszufüllen; es bedeuten: 0 = nein, 1 = ja, 2 = s. Bemerkungen) Abgenommen wurde das Sportboot/Wassermotorrad *):Amtliches Kennzeichen 1): .................. am Sportboot - vorhanden: () - beantragt: ()Amtlich anerkanntes Kennzeichen 2): ........ am Sportboot - vorhanden: () Hinweis: Angaben und Nummern in Kursivschrift entsprechen den Angaben im Bootszeugnis.-------------------------------------------------------------------------------Name und Adresse des Unternehmers: 1.-------------------------------------------------------------------------------Betriebsstätte des Unternehmers: 1.-------------------------------------------------------------------------------o. g. Angaben sind am Sportboot angebracht: ()------------------------------------------------------------------------------- I. Angaben über das Sportboot/Wassermotorrad *)1. Allgemeine Angaben------------------------------------------------------------------------------- I- Bootsname: I-------------------------------------------- I- Heimathafen: I 1. I-------------------------------------------- I- Liegeplatz: I 1. I-------------------------------------------- I- Art: I 2. I-------------------------------------------- I- höchstzulässige Personenzahl: I 6. I-------------------------------------------- I- Grenzen des Fahrtgebietes: I 7.------------------------------------------------------------------------------- - Hersteller: ---------------------------------------------- Werftbau: ()- Eigenbau: ()-----1) Amtliche Kennzeichen sind: Die von den Wasserstraßen- und Schifffahrtsämtern (WSÄ) erteilten, die Binnenschiffsregisternummer (gefolgt von dem Kennbuchstaben B) mit Namen und Heimat- oder Registerort, Funkrufzeichen (einschl. Unterscheidungssignal), Seeschiffsregisternummer (mit Schiffsnamen und Heimathafen) oder IMO-Nummer sowie die Nummer des Flaggenzertifikats (gefolgt von dem Kennbuchstaben F).2) Amtlich anerkannte Kennzeichen sind: Die Nummer des Internationalen Bootscheines (IBS), gefolgt von dem Kennbuchstaben M, S oder A; bei DMYV (M), DSV (S) oder ADAC (A).*) Das Unzutreffende ist zu streichen. 2. Angaben über den Schiffskörper-------------------------------------------------------------------------------- Baujahr: ........................................ 3.- Länge über alles in m: ........................................ 4.- Größte Breite in m: ........................................ 5.- fest angebrachte Bau-Nummer oder Bootidentifizierungsnummer ........................................- CE-Kennzeichen: () 3.- höchstzulässige Personenzahl: 6.------------------------------------------------------------------------------- 3. Angaben über den Motor-------------------------------------------------------------------------------- Hersteller: ........................................ Typ: ........................................- Nummer: ........................................ Leistung in kW 2.------------------------------------------------------------------------------- II. Schiffskörper und Ausrüstung1. Schiffskörper und Mast und Rigg Schiffskörper in ausreichendem Zustand: ()Besichtigt wurde- Außenhaut: ()- Schotte: ()- Deck: ()- Aufbauten: () Mast und Rigg in ausreichendem Zustand: ()Besichtigt wurde- Mast(en): ()- stehendes Gut: ()- laufendes Gut: ()- Segel: ()- Restauftrieb nachgewiesen (nur bei Sportbooten ohne Antriebsmaschine) () Bemerkungen: ................................................................................................................................................................................................................................ 2. Lenzeinrichtungen2.1 Lenzeinrichtungen- funktionstüchtig: ()2.2 Handlenzpumpe- funktionstüchtig: ()2.3 Vom Cockpit oder Steuerstand bedienbar ()Bemerkungen: ................................................................................................................................................................................................................................ 3. Anforderung gemäß Sicherheitsrichtlinie Kreuzer-Abteilung *)3.1 Grundanforderung- Notausgänge (5.2.2) ()Bemerkungen: ..................................................................3.2 Baumerkmale- Stabilität (6.0.2, 6.0.3) ()- Wasserdichte Einheit des Rumpfes (6.1.1) ()- Luken (6.1.2) ()- Niedergang (6.1.3) ()- Cockpitvolumen (6.2.1, 6.2.2 und 6.2.3) ()- Cockpitlenzrohre (6.2.5) ()Bemerkungen: ................................................................................................................................................................................................................................ 3.3 Seereling, Relingstützen ...- Seereling (7.0) ()- Fußreling (7.5) ()Bemerkungen: ..................................................................-----*) Siehe Anforderung Sicherheitsrichtlinien Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes e. V., Gründgensstr. 18, 22309 Hamburg. 3.4 Inneneinrichtung- Ausrüstung 180 Grad - sicher (5.4 - 5.5) ()- Toilette (8.1.1 - 8.1.2) ()- Schmutzwasser Fäkalientank ()- Wassertank (8.5.1 - 8.5.3) ()- Seeverschlüsse oder Ventile (6.5.1) ()Bemerkungen: .................................................................. 3.5 Notsteuerausrüstung- Notpinne (11.3.1) ()Bemerkungen: ................................................................. 3.6 Sicherheitsausrüstung- Stauraum für das Rettungsfloß (12.4.2) ()- Sicherheitsleiter (12.7) ()Bemerkungen: ..................................................................-----*) Siehe Anforderung Sicherheitsrichtlinien Kreuzer-Abteilung desDeutschen Segler-Verbandes e.V., Gründgensstr. 18, 22309 Hamburg. 4. Ankerausrüstung4.1 Anker (9.3)- Art der Anker: ..............................................................- Anker in ausreichendem Zustand: ()- Ankerkette in ausreichendem Zustand: ()- Ankerleine in ausreichendem Zustand: ()4.2 Schleppleine (9.3)- Länge: .................. m- Schleppleine in ausreichendem Zustand: ()Bemerkungen: ................................................................................................................................................................................................................................ 5. Handfeuerlöscher (9.0)5.1 Anzahl: ..............5.2 Füllgewicht: ..............5.3 Letztes Prüfdatum: ..............5.4 an geeigneter Stelle ()5.5 in der Nähe des Hauptsteuerstandes () 6. Erforderliche Ausrüstung für große Sportboote gemäß Anlage 7. Heizgeräte mit flüssigen Brennstoffen- Heizgeräte mit flüssigen Brennstoffen vorhanden: ()- Baumusterprüfbescheinigung oder gleichwertige Bescheinigung liegt vor: ()Ausgestellt von: .............................................................. 8. Flüssiggasanlagen (8.3.2)- Flüssiggasanlagen vorhanden: ()- Prüfbescheinigung nach der Richtlinie der See-Berufsgenossenschaft für Bau, Ausrüstung, Prüfung und Betrieb von Flüssiggasanlagen zu Haushaltszwecken auf Seeschiffen/Arbeitsblatt G 608 der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V./des Besichtigers liegt vor: ()Prüfungszeugnis Nr.: ............................. III. Antriebsanlage1. Maschineneinrichtung1.1 Antriebsanlage funktionstüchtig: ()1.2 Brennstoffsystem- dicht: ()- in ausreichendem Zustand: ()1.3 Abgassystem in ausreichendem Zustand: ()- Auspuff geschützt ()1.4 Welle geschützt ()Bemerkungen: ................................................................................................................................................................................................................................ 2. E-Anlage2.1 Batterie:- in ausreichendem Zustand: ()- ordnungsgemäß aufgestellt ()- ausreichende Belüftung ()- sichere Befestigung ()2.2 Verteilernetz in gutem Zustand: ()2.3 Alle Verbraucher funktionstüchtig:- Signalleuchten: ()- Schallsignalgerät: ()- übrige Verbraucher: ()Bemerkungen: ................................................................................................................................................................................................................................ IV. Kleine SportbooteErforderliche Mindestausrüstung-------------------------------------------------------------------------------1. zugelassene Positionslaternen gemäß KVR/SeeSchStrO vorhanden ()2. Sichtzeichen bei Segelbooten mit Hilfsmotor (Kegel), Ankerball gemäß KVR ()3. funktionstüchtiges Schallsignalgerät (Nebelhorn) vorhanden gemäß KVR ()4. Rettungsmittel gemäß DIN 7929/EN 395/399 ()- Art: .........................- Anzahl:5. Reservepaddel ()6. Bootshaken ()7. Leinen ()- Art: .........................- Anzahl: .........................8. Fender ()- Anzahl: .........................9. Verbandskasten ()------------------------------------------------------------------------------- V. Ergebnis1. Das Sportboot/Wassermotorrad ist für fahrtüchtig befunden worden: ()2. Mindestfreibordmarkierung erforderlich: () nein () ja3. Auflagen erforderlich: () nein () ja4. Zugelassene Personenzahl: .........Bemerkungen und Auflagen: ................................................................................................................................................................................................................... Die Abnahme erfolgte durch: ................................................... Ort und Datum ............................... Stempel Unterschrift ..................... Anlage: Mindestausrüstung für große Sportboote Anlage zum Abnahmeprotokoll Mindestausrüstung für große SportbooteBootsname: Amtliches Kennzeichen:------------------------------------------------------------------------------- Lfd. I Anzahl/ I Ausrüstungsgegenstand I Bemerkungen/Hinweise Nr. I vorh. *) I I------------------------------------------------------------------------------- 1 I I Positionslaternen +++) I gem. KVR/SeeSchStrO------------------------------------------------------------------------------- 2 I I Ankerlaterne +++), Ankerball, Kegel, I gem. KVR I I Nebelhorn I------------------------------------------------------------------------------- 3 I I Feuerlöscher ++) a 2 kg, Pulver I------------------------------------------------------------------------------- 4 I I Log I------------------------------------------------------------------------------- 5 I I Kompass, Handpeilkompass I------------------------------------------------------------------------------- 6 I I Radarreflektor, Fernglas, Handlampe I I I mit Morsetaste I------------------------------------------------------------------------------- 7 I I Rettungsringe, davon mindestens .. I I I Ring(
- e)mit Leine und Licht I------------------------------------------------------------------------------- 8 I I vollautom. Rettungswesten ++)/ I I I Feststoffwesten DIN 7929/EN 396/399 I------------------------------------------------------------------------------- 9 I I Sicherheitsgurte DIN 7925 und I I I Sicherheitsleinen DIN 7927 I------------------------------------------------------------------------------- 10 I I Rettungsfloß ++) (Größe entsprechend I I I Personenzahl) I------------------------------------------------------------------------------- 11 I I .. Fallschirmsignale, rot, .. I I I .. Handfackeln, rot, schwimmfähige I I I Rauchsignale, orange I------------------------------------------------------------------------------- 12 I I Flagge "N" und "C"/Bundesflagge I------------------------------------------------------------------------------- 13 I I Erste-Hilfe-Kasten I------------------------------------------------------------------------------- 14 I I 1. Anker .... kg mit .... m Kette und I I I .... m Leine/2. Anker .... kg I------------------------------------------------------------------------------- 15 I I Schlepptrosse .... m Länge, I I I Bootshaken, Wurfleine 16 m Länge I------------------------------------------------------------------------------- 16 I I Fender, Festmacher I------------------------------------------------------------------------------- 17 I I Kochanlage (Petroleum/Spiritus/Gas I Prüfbesch. I I ++)) I SeeBG/DVGW------------------------------------------------------------------------------- 18 I I Handlot oder Echolot I------------------------------------------------------------------------------- 19 I I Empfangsanlage (Radio) oder NAVTEX I------------------------------------------------------------------------------- 20 I I Barometer I------------------------------------------------------------------------------- 21 I I Logbuch oder Tagebuch I------------------------------------------------------------------------------- 22 I I Seekarten, Seehandbuch, Leucht- I bei Erfordernis I I feuerverzeichnis gem. Fahrtgebiet I------------------------------------------------------------------------------- 23 I I Navigationshilfsmittel I------------------------------------------------------------------------------- 24 I I Bug- und Heckkorb, Seereling I------------------------------------------------------------------------------- 25 I I Außenbordtreppe I------------------------------------------------------------------------------- 26 I I Toilette I------------------------------------------------------------------------------- 27 I I Kojen I------------------------------------------------------------------------------- 28 I I Wassertank .... l Inhalt/Kraftstoff- I I I tank ..... l Inhalt I------------------------------------------------------------------------------- 29 I I Absperrventile an Brennstofftanks I------------------------------------------------------------------------------- 30 I I Fäkalientank/-aufbereitungsanlage I > 10 Personen I I I erforderl. ------------------------------------------------------------------------------- 31 I I Treibanker I------------------------------------------------------------------------------- 32 I I Ersatzteile I------------------------------------------------------------------------------- 33 I I Leckdichtungsmaterial I------------------------------------------------------------------------------- 34 I I Werkzeug I------------------------------------------------------------------------------- 35 I I Feuerlöschanlage ++) im Motorraum I bei Motoryachten------------------------------------------------------------------------------- 36 I I Sturmfock/Trysegel I bei Segelyachten---------------------------------------------------------- 37 I I Reffeinrichtung I---------------------------------------------------------- 38 I I Drahtschere/Bolzenschneider I---------------------------------------------------------- 39 I I Kappbeil I------------------------------------------------------------------------------- Zusätzlich für Sportboote mit einer Länge über alles von 12,00 Metern und mehr:------------------------------------------------------------------------------- 40 I I Fahrtstörungslaternen +++), Bälle I gem. KVR------------------------------------------------------------------------------- 41 I I Schallsignalanlage +++) I gem. KVR------------------------------------------------------------------------------- 42 I I Glocke, Durchmesser 200 mm +++) I gem. KVR------------------------------------------------------------------------------- 43 I I UKW-Sprechfunkanlage/GMDSS I zugelassen------------------------------------------------------------------------------- 44 I I Navigationsanlage (Funkpeiler, I I I GPS etc.) I------------------------------------------------------------------------------- 45 I I Feuerlöscher ++) a 2 kg I------------------------------------------------------------------------------- Sonstige Ausrüstung/Hinweise------------------------------------------------------------------------------- I------------------------------------------------------------------------------- I------------------------------------------------------------------------------- *) erforderlich, wenn ausgefüllt ++) Prüfungsnachweis+++) baumustergeprüft SeeSpbootVAnlage 4(zu § 15 Absatz 3)Besetzung von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten(Fundstelle: BGBl. I 2010, 574;bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote) Besetzung von gewerbsmäßig genutzten WasserfahrzeugenRumpflänge des Wasserfahrzeuges/ FahrtgebietBesetzungBis 15 m Rumpflänge:–Bis zu 300 Meter Abstand vom Ufer bei entsprechender Einzelfallgenehmigung1 x Sportbootführerschein für den Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen–Küstengewässer1 x Sportküstenschifferschein–Küstennahe Seegewässer1 x Sportseeschifferschein–Weltweite Fahrt1 x Sporthochseeschifferschein1 x SportseeschifferscheinÜber 15 bis 25 m Rumpflänge:–Küstengewässer1 x Sportküstenschifferschein–Küstennahe Seegewässer2 x Sportseeschifferschein–Weltweite Fahrt2 x SporthochseeschifferscheinÜber 25 m Rumpflänge:–Küstengewässer2 x Sportküstenschifferschein–Küstennahe Seegewässer2 x Sportseeschifferschein–Weltweite Fahrt2 x Sporthochseeschifferschein Befähigungsnachweis entsprechend der Antriebsart des Wasserfahrzeuges.Wasserfahrzeuge, die innerhalb von 24 Stunden länger als zehn Stunden fahren, müssen zusätzlich mit einem Inhaber oder einer Inhaberin des Sportbootführerscheins-See besetzt werden, der oder die den Nachweis nach § 6 Absatz 1 Nummer 2 der Sportseeschifferscheinverordnung führt, dass er oder sie mindestens 300 Seemeilen auf Wasserfahrzeugen mit der jeweiligen Antriebsart im Küstenbereich zurückgelegt hat.Wasserfahrzeuge, die innerhalb von 24 Stunden länger als zehn Stunden fahren, müssen zusätzlich mit einem Inhaber des Sportküstenschifferscheins besetzt werden.