Verordnung über die Berufsausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin*
Kurz gesagt
Diese Verordnung regelt die Berufsausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker sowie zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin und legt die Inhalte, Dauer und Prüfungsmodalitäten dieser Ausbildung fest. Sie ist eine Ausbildungsordnung im Sinne der Handwerksordnung.
Was es regelt
- Die staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes.
- Die Dauer und Gliederung der Berufsausbildung.
- Die Inhalte der Ausbildung, einschließlich Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten.
- Die Durchführung und Inhalte der Gesellenprüfung in zwei Teilen.
Wen es betrifft
- Auszubildende zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin.
- Ausbildende Betriebe, die diese Ausbildung anbieten.
Eckpunkte
- Die Berufsausbildung dauert drei Jahre.
- Die Gesellenprüfung besteht aus zwei Teilen: Teil 1 am Ende des zweiten Ausbildungsjahres und Teil 2 am Ende der Ausbildung.
- Der Ausbildungsrahmenplan muss mindestens die genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln.
- Die Gesellenprüfung ist bestanden, wenn das Gesamtergebnis mindestens "ausreichend" ist, das Ergebnis von Teil 2 mindestens "ausreichend" ist, der Prüfungsbereich Kundenauftrag mindestens "ausreichend" ist, mindestens zwei der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 mindestens "ausreichend" sind und kein Prüfungsbereich von Teil 2 mit "ungenügend" bewertet wurde.
Gesetzestext
Verordnung über die Berufsausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und zur Rollladen- und SonnenschutzmechatronikerinDiese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25
(+++ Textnachweis ab: 1.8.2016 +++)
EingangsformelAuf Grund des § 25 Absatz 1 Satz 1 der Handwerksordnung, der durch Artikel 283 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
InhaltsübersichtAbschnitt 1Gegenstand, Dauer und Gliederung der Berufsausbildung§ 1Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes§ 2Dauer der Berufsausbildung§ 3Gegenstand der Berufsausbildung und Ausbildungsrahmenplan§ 4Struktur der Berufsausbildung, Ausbildungsberufsbild§ 5Ausbildungsplan§ 6Schriftlicher Ausbildungsnachweis Abschnitt 2Gesellenprüfung§ 7Ziel, Aufteilung in zwei Teile und Zeitpunkt§ 8Inhalt von Teil 1§ 9Prüfungsbereich Herstellen eines Werkstückes§ 10Inhalt von Teil 2§ 11Prüfungsbereiche von Teil 2§ 12Prüfungsbereich Kundenauftrag§ 13Prüfungsbereich Antriebs- und Steuerungstechnik§ 14Prüfungsbereich Fertigungs-, Montage- und Servicetechnik§ 15Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde§ 16Gewichtung der Prüfungsbereiche und Anforderungen für das Bestehen der Gesellenprüfung Abschnitt 3Schlussvorschriften§ 17Bestehende Berufsausbildungsverhältnisse§ 18Inkrafttreten, Außerkrafttreten Anlage:Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin
010Abschnitt 1
Gegenstand, Dauer und Gliederung der Berufsausbildung
§ 1Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes
Der Ausbildungsberuf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers und der Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin wird nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe nach Anlage B Abschnitt 1 Nummer 13 Rollladen- und Sonnenschutztechniker der Handwerksordnung staatlich anerkannt.
§ 2Dauer der Berufsausbildung
Die Berufsausbildung dauert drei Jahre.
§ 3Gegenstand der Berufsausbildung und Ausbildungsrahmenplan
§ 4Struktur der Berufsausbildung, Ausbildungsberufsbild
§ 5Ausbildungsplan
Die Ausbildenden haben spätestens zu Beginn der Ausbildung auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplans für jeden Auszubildenden und für jede Auszubildende einen Ausbildungsplan zu erstellen.
§ 6Schriftlicher Ausbildungsnachweis
020Abschnitt 2
Gesellenprüfung
§ 7Ziel, Aufteilung in zwei Teile und Zeitpunkt
§ 8
Inhalt von Teil 1Teil 1 der Gesellenprüfung erstreckt sich auf 1.die im Ausbildungsrahmenplan für die ersten drei Ausbildungshalbjahre genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie2.den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht.
§ 9Prüfungsbereich Herstellen eines Werkstückes
§ 10Inhalt von Teil 2
§ 11
Prüfungsbereiche von Teil 2Teil 2 der Gesellenprüfung findet in den folgenden Prüfungsbereichen statt: 1.Kundenauftrag,2.Antriebs- und Steuerungstechnik,3.Fertigungs-, Montage- und Servicetechnik sowie4.Wirtschafts- und Sozialkunde.
§ 12Prüfungsbereich Kundenauftrag
§ 13Prüfungsbereich Antriebs- und Steuerungstechnik
§ 14Prüfungsbereich Fertigungs-, Montage- und Servicetechnik
§ 15Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde
§ 16Gewichtung der Prüfungsbereiche und Anforderungen für das Bestehen der Gesellenprüfung
- ][Text: 20 Prozent,]-->Herstellen eines Werkstückes mit20 Prozent,
- ][Text: 40 Prozent,]-->Kundenauftrag mit40 Prozent,
- ][Text: 10 Prozent,]-->Antriebs- und Steuerungstechnik mit10 Prozent,
- ][Text: und Servicetechnik mit][Element: ][Text: 20 Prozent,]-->Fertigungs-, Montage- und Servicetechnik mit20 Prozent,
- ][Text: 10 Prozent.]-->Wirtschafts- und Sozialkunde mit10 Prozent.
030Abschnitt 3
Schlussvorschriften
§ 17Bestehende Berufsausbildungsverhältnisse
Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bereits bestehen, können nach den Vorschriften dieser Verordnung unter Anrechnung der bisher absolvierten Ausbildungszeit fortgesetzt werden, wenn die Vertragsparteien dies vereinbaren und der oder die Auszubildende noch nicht die Zwischenprüfung absolviert hat.
§ 18Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am
- August 2016 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Berufsausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin vom
- Juni 2004 (BGBl. I S. 1334) außer Kraft.
Anlage(zu § 3 Absatz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin(Fundstelle: BGBl. I 2016, 1127 - 1133) Abschnitt A: berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenLfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenZeitliche Richtwerte in Wochen im
- bis
- Monat
- bis
- Monat12341Arbeitsschritte vorbereiten (§ 4 Absatz 2 Nummer 1)a)Arbeitsaufträge und Kundenanforderungen erfassen und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfenb)Arbeitsschritte festlegen sowie Arbeitsmittel auswählen und bereitstellenc)Skizzen, Pläne und Zeichnungen anfertigen, lesen und anwendend)Materialbedarfe ermittelne)Messungen durchführenf)Informationen und technische Unterlagen, insbesondere Merkblätter, Materiallisten, Betriebsanleitungen, Herstellerangaben, Normen, Sicherheitsregeln und Arbeitsanweisungen, beschaffen und auswerten sowie Dokumentationen erstellen42Arbeitsabläufe kundenorientiert gestalten (§ 4 Absatz 2 Nummer 2)a)Arbeitsaufgaben mit Hilfe von Informations- und Kommunikationssystemen lösen, dabei branchenspezifische Software anwenden, Vorschriften des Datenschutzes beachten und Daten pflegen und sichernb)berufsspezifische Richtlinien und gesetzliche Regelungen, insbesondere zur Energieeinsparung, Schalldämmung sowie zur Befestigungs-, Automatisierungs-, Steuerungs- und Sicherheitstechnik, anwendenc)Liefertermine und -bedingungen beachtend)Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung ergonomischer, ökologischer, wirtschaftlicher und arbeitssicherheitstechnischer Gesichtspunkte gestaltene)Zeitaufwand und personelle Unterstützung abschätzenf)Aufgaben im Team planen, abstimmen und umsetzen sowie Ergebnisse der Zusammenarbeit auswerteng)Abstimmungen mit anderen Gewerken und weiteren Beteiligten treffenh)technische Entwicklungen feststellen und berücksichtigeni)Gespräche situationsgerecht führen, Sachverhalte darstellen, fremdsprachige Fachbegriffe anwenden und kulturelle Identitäten beachtenj)Termine mit Kunden abstimmen und anpassen43Qualitätssichernde Maßnahmen durchführen (§ 4 Absatz 2 Nummer 3)a)Ziele und Aufgaben von qualitätssichernden Maßnahmen unterscheidenb)Wareneingänge auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren und Waren lagern sowie Lagerkriterien beachtenc)Zwischenkontrollen durchführen4d)Zusammenhänge zwischen Qualität, Kundenzufriedenheit und Betriebserfolg berücksichtigene)Endkontrollen durchführenf)durchgeführte Arbeiten bewerten und dokumentiereng)Ursachen von Qualitätsabweichungen feststellen und Maßnahmen zur Behebung ergreifenh)zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeit im eigenen Arbeitsbereich beitragen64Arbeitsplätze einrichten, sichern und räumen (§ 4 Absatz 2 Nummer 4)a)persönliche Schutzausrüstungen auswählen und verwendenb)Verkehrs- und Transportwege auf ihre Eignung beurteilen und Maßnahmen zur Nutzung veranlassenc)Verkehrssicherungsmaßnahmen zur Be- und Entladung veranlassend)örtliche Gegebenheiten für den Arbeitsbeginn prüfen, insbesondere Maße und Leitungswegee)Transportmittel und Transporthilfsmittel nutzen und warten sowie Maßnahmen zur Behebung von Mängeln und Störungen ergreifenf)Fahrzeuge nach Anfahrfolgen und Transportgut unter Berücksichtigung der Gewichtsverteilung und Höchstladung beladen, ergonomische Gesichtspunkte berücksichtigen und Ladungen sicherng)Leitern, Gerüste und Hubarbeitsbühnen auswählen, auf Verwendbarkeit und Betriebssicherheit prüfen sowie Arbeitsgerüste auf- und abbauenh)Energiebereitstellung veranlassen und Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit elektrischem Strom ergreifeni)Materialien, Geräte und Maschinen vor Witterungseinflüssen und Beschädigungen schützen sowie gegen Diebstahl sichern und für den Abtransport vorbereitenj)Abfall- und Reststoffe trennen und lagern und deren Entsorgung veranlassenk)Sofortmaßnahmen zur Versorgung von verletzten Personen bei Arbeitsunfällen ergreifen und Unfallstellen sichern105Bauteile und Baugruppen herstellen (§ 4 Absatz 2 Nummer 5)a)Werkstoffe, insbesondere Hölzer, Kunststoffe, Metalle, Glas und Textilien, nach Verwendungszweck auswählenb)Werk- und Hilfsstoffe sowie Halbzeuge auf Fehler prüfen und für die Be- und Verarbeitung vorbereitenc)Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technische Anlagen auswählend)Werkzeuge und Geräte handhaben und instand haltene)Geräte, Maschinen und technische Anlagen einrichten und unter Verwendung von Schutzeinrichtungen bedienen sowie Werk- und Hilfsstoffe sowie Halbzeuge manuell und maschinell be- und verarbeiten 26f)Bauteile herstellen und zu Baugruppen fügeng)Transportgeräte auswählen und bedienenh)Störungen erkennen und Maßnahmen zur Störungsbeseitigung veranlasseni)Geräte, Maschinen und technische Anlagen nach Wartungsvorschriften instand halten6Rollpanzer und Behängeaus Halbzeugen herstellen (§ 4 Absatz 2 Nummer 6)a)Rollpanzer und Behänge, insbesondere für Rollläden, Markisen sowie Jalousien, nach Bauarten und Konstruktionen unterscheiden und auswählenb)Profile und Stäbe nach Arbeitsauftrag auswählen und ablängenc)Behänge aus unterschiedlichen Materialien unter Berücksichtigung unterschiedlicher Verfahren herstellend)Schlussstäbe, Schlussprofile und Fallstangen auswählen, bearbeiten und fügene)Aufhängungen auswählen und herstellenf)Beschläge auswählen und anbringeng)Maßnahmen zur Oberflächenbehandlung durchführenh)Rollpanzer zusammenbauen und gegen seitliches Verschieben sichern147Rollabschlüsse ausHalbzeugen, Bauteilenund Baugruppen herstellenund montieren (§ 4 Absatz 2 Nummer 7)a)Rollabschlüsse, insbesondere Rollläden und Markisen, nach Bauarten und Konstruktionen unterscheiden und auswählenb)Untergründe prüfen sowie Befestigungsmittel auswählen und einsetzenc)Wellenteile herstellen, zusammenbauen und auf Rundlauf prüfend)Tragkonstruktionen herstellen und montierene)Antriebe nach Bauart und Verwendungszweck auswählen und einbauenf)Wellen montiereng)Führungsschienen anpassen und montierenh)Rollabschlüsse und Behänge montiereni)Dämmmaßnahmen durchführenj)Verkleidungen herstellen und montierenk)Bauwerksanschlüsse herstellenl)Maßnahmen zur Sicherheit, insbesondere zur Einbruchhemmung, durchführenm)Korrosionsschutzmaßnahmen durchführenn)Art der Funktionsprüfungen von Rollabschlüssen festlegen, Funktionsprüfungen vorbereiten sowie mechanische, elektronische und elektrotechnische Funktionsprüfungen durchführeno)Ursachen von Funktionsstörungen ermitteln und Maßnahmen zur Behebung ergreifenp)Sicherheitsprüfungen durchführenq)Prüfergebnisse dokumentieren und bewerten148Zusätzliche, nicht rollbareAbschlüsse montieren (§ 4 Absatz 2 Nummer 8)a)zusätzliche, nicht rollbare Abschlüsse, insbesondere Jalousien, nach Bauarten und Konstruktionen unterscheiden und auswählenb)Untergründe prüfen sowie Befestigungsmittel auswählen und einsetzenc)nicht rollbare Abschlüsse für den Einbau vorbereitend)Antriebe nach Bauarten und Verwendungszweck auswählen und einbauene)nicht rollbare Abschlüsse montieren und Bauwerksanschlüsse herstellenf)Sicherheitseinrichtungen nach Herstellervorgaben montieren und Maßnahmen zur Einbruchhemmung durchführeng)Korrosionsschutzmaßnahmen durchführenh)Art der Funktionsprüfungen von nicht rollbaren Abschlüssen festlegen, Funktionsprüfungen vorbereiten sowie mechanische, elektronische und elektrotechnische Funktionsprüfungen durchführeni)Ursachen von Funktionsstörungen ermitteln und Maßnahmen zur Behebung ergreifenj)Sicherheitsprüfungen durchführenk)Prüfergebnisse dokumentieren und bewerten109Alleinige Abschlüssemontieren (§ 4 Absatz 2 Nummer 9)a)alleinige Abschlüsse einer begeh- oder befahrbaren Bauwerksöffnung, insbesondere von Toren, nach Bauarten, Konstruktionen und Antrieben unterscheiden und auswählenb)Untergründe prüfen und Befestigungsmittel auswählen und einsetzenc)alleinige Abschlüsse für den Einbau vorbereitend)alleinige Abschlüsse nach Montageanleitung montieren, Herstellervorgaben umsetzen und Bauwerksanschlüsse herstellene)Sicherheitseinrichtungen nach Herstellervorgaben montieren und Maßnahmen zur Einbruchhemmung durchführenf)Korrosionsschutzmaßnahmen durchführeng)Art der Funktionsprüfungen von alleinigen Abschlüssen festlegen, Funktionsprüfungen vorbereiten sowie mechanische, elektronische und elektrotechnische Funktionsprüfungen durchführenh)Ursachen von Funktionsstörungen ermitteln und Maßnahmen zur Behebung ergreifeni)Sicherheitsprüfungen nach gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien durchführenj)Prüfergebnisse dokumentieren und bewerten1410Rollladen- und Fenster-kombinationen herstellenund montieren (§ 4 Absatz 2 Nummer 10)a)Rollladen- und Fensterkombinationen nach Bauarten und Konstruktionen unterscheiden und auswählenb)Teile für Rollladen- und Fensterkombinationen herstellen und zusammenbauen10c)Untergründe prüfen sowie Befestigungsmittel auswählen und einsetzend)Fertigelemente und Bauteilkombinationen für die Montage vorbereiten und systembezogen einbauene)Beschläge und Funktionsteile montierenf)Bauwerksanschlüsse herstelleng)Maßnahmen zur Sicherheit, insbesondere zur Einbruchhemmung, durchführenh)Art der Funktionsprüfungen von Rollladen- und Fensterkombinationen festlegen, Funktionsprüfungen vorbereiten sowie mechanische, elektronische und elektrotechnische Funktionsprüfungen durchführeni)Ursachen von Funktionsstörungen ermitteln und Maßnahmen zur Behebung ergreifenj)Sicherheitsprüfungen durchführenk)Prüfergebnisse dokumentieren und bewerten811Automatisierungs- undSteuerungskomponentenmontieren und programmieren (§ 4 Absatz 2 Nummer 11)a)Komponenten und Systeme zur Ansteuerung von Antrieben und zur Steuerung von automatischen Abläufen nach Bauarten und Funktionen unterscheiden, auswählen und prüfenb)Regeln für Arbeiten an elektrischen Anlagen für Antriebe und Steuerungen von Rollladen- und Sonnenschutzsystemen anwenden und Unfallverhütungsvorschriften beachtenc)elektrische Anschlüsse auf mechanische Beschädigungen sichtprüfend)Steuerungskomponenten, insbesondere elektrische Antriebe, und Systeme für die Montage vorbereiten und nach Herstellerangaben einbauene)elektrische Anschlüsse an vorhandene, sicherheitsgeprüfte und freigegebene Einspeisepunkte herstellen sowie Sicherheitsregeln zur Vermeidung von Gefahren durch elektrischen Strom beachten und anwendenf)Steuerungskomponenten und Systeme einstellen und in Betrieb nehmeng)Steuerungskomponenten und Systeme nach Anforderungen zur Automatisierung programmieren und Programmierungen dokumentierenh)Programmierungen mit dem Kunden abstimmen sowie Programmierungen durchführen, dem Kunden erläutern und ihn in die Steuerungen einweiseni)System- und Funktionsprüfungen durchführen sowie Ergebnisse dokumentieren und bewertenj)Sicherheitsprüfungen bei alleinigen Abschlüssen durchführen sowie Ergebnisse dokumentieren und bewertenk)Ursachen von Funktionsstörungen ermitteln und Maßnahmen zur Behebung ergreifen1612Wartungs- und Instand-setzungsarbeiten durchführen (§ 4 Absatz 2 Nummer 12)a)Wartungsarbeiten entsprechend den Wartungsintervallen vorbereiten, durchführen und protokollierenb)Schäden und deren Ursachen ermitteln und dokumentierenc)Instandsetzungsarbeiten vorbereiten, durchführen und dokumentierend)Sicherungsmaßnahmen durchführene)regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen durchführen, gesetzliche Bestimmungen und Richtlinien beachten sowie Ergebnisse dokumentieren und bewerten 813Leistungen übergeben undKundengespräche führen (§ 4 Absatz 2 Nummer 13)a)Kundengespräche führen, insbesondere zur Übergabe von fertiggestellten Arbeiten, zur Erläuterung von Pflege- und Bedienungsanleitungen sowie zu Wartungsintervallenb)Abnahmen durchführen und Abnahmeprotokolle erstellenc)Reklamationen entgegennehmen, bearbeiten und weiterleitend)Tätigkeitsnachweise erstellen sowie Zeitaufwand und Materialverbrauch erfassen und dokumentierene)weitere Kundenbedarfe feststellenf)Kunden über das betriebliche Leistungsspektrum und Dienstleistungen, insbesondere zur Energieeinsparung, informieren, Kundenanforderungen erfassen und Kundenbedarfe auf Umsetzbarkeit prüfeng)durch das eigene Verhalten zur Kundenzufriedenheit beitragenh)Aufmaße erstellen und weiterleiten8 Abschnitt B: integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenLfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenZeitliche Richtwerte in Wochen im
- bis
- Monat
- bis
- Monat12341Berufsbildung, Arbeits-und Tarifrecht (§ 4 Absatz 3 Nummer 1)a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigungb)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennenc)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennend)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennene)wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen2Aufbau und Organisation desAusbildungsbetriebes (§ 4 Absatz 3 Nummer 2)a)Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläuternb)Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklärenc)Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennend)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschreiben3Sicherheit und Gesundheitsschutzbei der Arbeit (§ 4 Absatz 3 Nummer 3)a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Vermeidung der Gefährdung ergreifenb)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwendenc)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleitend)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden sowie Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifenwährend der gesamten Ausbildung4Umweltschutz (§ 4 Absatz 3 Nummer 4)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklärenb)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwendenc)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzend)Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen