Verordnung zur Bestimmung der Rentenwerte in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte zum 1. Juli 2010
Kurz gesagt
Diese Verordnung legt die Rentenwerte in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte fest, die ab dem 1. Juli 2010 gelten. Sie bestimmt auch Anpassungsfaktoren und Pflegegeldbeträge in der gesetzlichen Unfallversicherung.
Was sie regelt
- Die Höhe des aktuellen Rentenwerts für die gesetzliche Rentenversicherung.
- Die Höhe des allgemeinen Rentenwerts für die Alterssicherung der Landwirte.
- Den Ausgleichsbedarf für Renten.
- Anpassungsfaktoren und Pflegegeldbeträge in der gesetzlichen Unfallversicherung.
Wen es betrifft
- Empfänger von Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.
- Empfänger von Leistungen aus der Alterssicherung der Landwirte.
- Empfänger von Geldleistungen und Pflegegeld aus der gesetzlichen Unfallversicherung.
Eckpunkte
- Der aktuelle Rentenwert beträgt ab dem 1. Juli 2010 27,20 Euro.
- Der aktuelle Rentenwert (Ost) beträgt ab dem 1. Juli 2010 24,13 Euro.
- Der allgemeine Rentenwert in der Alterssicherung der Landwirte beträgt ab dem 1. Juli 2010 12,56 Euro.
- Das Pflegegeld in der gesetzlichen Unfallversicherung liegt ab dem 1. Juli 2010 je nach Versicherungsfall zwischen 307 Euro und 1.228 Euro monatlich oder zwischen 269 Euro und 1.075 Euro.
Gesetzestext
verordnung 2010Verordnung zur Bestimmung der Rentenwerte in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte zum 1. Juli 2010
(+++ Textnachweis ab: 1.7.2010 +++)
EingangsformelAuf Grund –des § 69 Absatz 1 in Verbindung mit den §§ 68 und 68a sowie den §§ 228b, 255e und 255g Absatz 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Rentenversicherung –, von denen § 68a durch Artikel 4 Nummer 3 des Gesetzes vom
- Juli 2009 (BGBl. I S. 1939), § 228b durch Artikel 5 Nummer 8 des Gesetzes vom
- Dezember 2006 (BGBl. I S. 2742), § 68 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 2 des Gesetzes vom
- Juni 2008 (BGBl. I S. 1076) und § 255e zuletzt durch Artikel 4 Nummer 12 des Gesetzes vom
- Juli 2009 (BGBl. I S. 1939) geändert worden sind, und § 255g Absatz 2 durch Artikel 1 Nummer 70 Buchstabe c des Gesetzes vom
- April 2007 (BGBl. I S. 554) eingefügt sowie § 69 Absatz 1 durch Artikel 1 Nummer 21 des Gesetzes vom
- April 2007 (BGBl. I S. 554) geändert worden sind, auch in Verbindung mit § 44 Absatz 6 sowie mit § 95 Absatz 1 Satz 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Unfallversicherung –, § 44 Absatz 6 eingefügt durch Artikel 1 Nummer 2 Buchstabe b des Gesetzes vom
- Juli 2001 (BGBl. I S. 1600) und § 95 Absatz 1 Satz 2 zuletzt geändert durch Artikel 4 Nummer 3 Buchstabe b des Gesetzes vom
- Juli 2004 (BGBl. I S. 1791),–des § 255b Absatz 1 in Verbindung mit § 255a des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Rentenversicherung –, von denen § 255a zuletzt und § 255b Absatz 1 durch Artikel 1 Nummer 66 und 67 des Gesetzes vom
- April 2007 (BGBl. I S. 554) geändert worden sind, auch in Verbindung mit § 95 Absatz 1 Satz 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch in der vorstehend genannten Fassung sowie mit § 1153 Satz 3 der Reichsversicherungsordnung in der durch § 215 Absatz 5 Satz 1 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch bestimmten Fassung, diese jeweils in Verbindung mit § 215 Absatz 5 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch, der zuletzt durch Artikel 5 Nummer 6 des Gesetzes vom
- März 2001 (BGBl. I S. 403) geändert worden ist, sowie–des § 26 in Verbindung mit § 23 Absatz 4 und des § 105 in Verbindung mit § 102 Absatz 4 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte vom
- Juli 1994 (BGBl. I S. 1890, 1891)verordnet die Bundesregierung:
§ 1Festsetzung des aktuellen Rentenwerts und des aktuellen Rentenwerts (Ost)
§ 2Festsetzung des allgemeinen Rentenwerts und des allgemeinen Rentenwerts (Ost) in der Alterssicherung der Landwirte
§ 3Ausgleichsbedarf und Ausgleichsbedarf (Ost)
§ 4Anpassungsfaktor in der Unfallversicherung
§ 5Pflegegeld in der Unfallversicherung
Das Pflegegeld der gesetzlichen Unfallversicherung beträgt vom 1. Juli 2010 an 1.für Versicherungsfälle, auf die § 44 Absatz 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch anzuwenden ist, zwischen 307 Euro und 1 228 Euro monatlich,2.für Versicherungsfälle, auf die § 215 Absatz 5 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch anzuwenden ist, zwischen 269 Euro und 1 075 Euro.
§ 6Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2010 in Kraft.
SchlussformelDer Bundesrat hat zugestimmt.