Verordnung zur Bestimmung der Rentenwerte in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte zum 1. Juli 2017
Kurz gesagt
Diese Verordnung legt die Rentenwerte in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte fest, die ab dem 1. Juli 2017 gelten. Sie bestimmt auch Anpassungsfaktoren und Pflegegeldbeträge in der gesetzlichen Unfallversicherung.
Was es regelt
- Die Höhe des aktuellen Rentenwerts und des aktuellen Rentenwerts (Ost).
- Die Höhe des allgemeinen Rentenwerts und des allgemeinen Rentenwerts (Ost) in der Alterssicherung der Landwirte.
- Den Ausgleichsbedarf und den Ausgleichsbedarf (Ost).
- Anpassungsfaktoren und Pflegegeldbeträge in der gesetzlichen Unfallversicherung.
Wen es betrifft
- Personen, die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten.
- Personen, die Leistungen aus der Alterssicherung der Landwirte erhalten.
- Personen, die Geldleistungen oder Pflegegeld aus der gesetzlichen Unfallversicherung erhalten.
Eckpunkte
- Der aktuelle Rentenwert beträgt ab dem 1. Juli 2017 31,03 Euro.
- Der aktuelle Rentenwert (Ost) beträgt ab dem 1. Juli 2017 29,69 Euro.
- Der allgemeine Rentenwert in der Alterssicherung der Landwirte beträgt ab dem 1. Juli 2017 14,33 Euro.
- Das Pflegegeld der gesetzlichen Unfallversicherung liegt ab dem 1. Juli 2017 je nach Versicherungsfall zwischen 351 Euro und 1.400 Euro monatlich oder zwischen 330 Euro und 1.324 Euro.
Gesetzestext
verordnung 2017Verordnung zur Bestimmung der Rentenwerte in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte zum 1. Juli 2017
(+++ Textnachweis ab: 1.7.2017 +++)
EingangsformelAuf Grund –des § 69 Absatz 1 in Verbindung mit den §§ 68, 68a und 228b des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Rentenversicherung –, von denen § 68a zuletzt durch Artikel 4 Nummer 3 des Gesetzes vom
- Juli 2009 (BGBl. I S. 1939), § 228b durch Artikel 5 Nummer 8 des Gesetzes vom
- Dezember 2006 (BGBl. I S. 2742) und § 68 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 2 des Gesetzes vom
- Juni 2008 (BGBl. I S. 1076) geändert worden sind, sowie § 69 Absatz 1 zuletzt durch Artikel 4 Nummer 3 Buchstabe a des Gesetzes vom
- Dezember 2011 (BGBl. I S. 3057) geändert worden ist, auch in Verbindung mit § 44 Absatz 6 sowie mit § 95 Absatz 1 Satz 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Unfallversicherung –, § 44 Absatz 6 eingefügt durch Artikel 1 Nummer 2 Buchstabe b des Gesetzes vom
- Juli 2001 (BGBl. I S. 1600) und § 95 Absatz 1 Satz 2 geändert durch Artikel 4 Nummer 3 Buchstabe b des Gesetzes vom
- Juli 2004 (BGBl. I S. 1791),–des § 255b Absatz 1 in Verbindung mit § 255a des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Rentenversicherung –, von denen § 255a zuletzt durch Artikel 1 Nummer 66 des Gesetzes vom
- April 2007 (BGBl. I S. 554) und § 255b Absatz 1 zuletzt durch Artikel 4 Nummer 20 des Gesetzes vom
- Dezember 2011 (BGBl. I S. 3057) geändert worden sind, auch in Verbindung mit § 95 Absatz 1 Satz 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch in der vorstehend genannten Fassung sowie mit § 1153 Satz 3 der Reichsversicherungsordnung in der durch § 215 Absatz 5 Satz 1 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch bestimmten Fassung, diese jeweils in Verbindung mit § 215 Absatz 5 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch, der zuletzt durch Artikel 5 Nummer 6 des Gesetzes vom
- März 2001 (BGBl. I S. 403) geändert worden ist, sowie–des § 26 in Verbindung mit § 23 Absatz 4 und des § 105 in Verbindung mit § 102 Absatz 4 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte, von denen § 102 Absatz 4 durch Artikel 11 Nummer 11 des Gesetzes vom
- Dezember 2011 (BGBl. I S. 3057) geändert worden ist,verordnet die Bundesregierung:
§ 1Festsetzung des aktuellen Rentenwerts und des aktuellen Rentenwerts (Ost)
§ 2Festsetzung des allgemeinen Rentenwerts und des allgemeinen Rentenwerts (Ost) in der Alterssicherung der Landwirte
§ 3Ausgleichsbedarf und Ausgleichsbedarf (Ost)
§ 4Anpassungsfaktor in der Unfallversicherung
§ 5Pflegegeld in der Unfallversicherung
Das Pflegegeld der gesetzlichen Unfallversicherung beträgt vom 1. Juli 2017 an 1.für Versicherungsfälle, auf die § 44 Absatz 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch anzuwenden ist, zwischen 351 Euro und 1 400 Euro monatlich,2.für Versicherungsfälle, auf die § 215 Absatz 5 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch anzuwenden ist, zwischen 330 Euro und 1 324 Euro.
§ 6Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2017 in Kraft.
SchlussformelDer Bundesrat hat zugestimmt.