Verordnung über maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung für 2016
Kurz gesagt
Diese Verordnung legt die maßgeblichen Rechengrößen für die Sozialversicherung im Jahr 2016 fest. Sie bestimmt verschiedene Werte, die für die Berechnung von Beiträgen und Leistungen in der Renten- und Krankenversicherung wichtig sind.
Was es regelt
- Das Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung für 2014 und vorläufig für 2016.
- Die Bezugsgröße in der Sozialversicherung für das Jahr 2016, sowohl allgemein als auch für die neuen Bundesländer (Ost).
- Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung für 2016, ebenfalls allgemein und für die neuen Bundesländer (Ost).
- Die Jahresarbeitsentgeltgrenzen in der Krankenversicherung für das Jahr 2016.
Wen es betrifft
- Personen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind.
- Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind.
Eckpunkte
- Das Durchschnittsentgelt für 2014 beträgt 34.514 Euro; das vorläufige Durchschnittsentgelt für 2016 beträgt 36.267 Euro.
- Die Bezugsgröße im Jahr 2016 beträgt jährlich 34.860 Euro (monatlich 2.905 Euro) und in den neuen Bundesländern (Ost) jährlich 30.240 Euro (monatlich 2.520 Euro).
- Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung beträgt 2016 jährlich 74.400 Euro (monatlich 6.200 Euro).
- Die Jahresarbeitsentgeltgrenze in der Krankenversicherung für 2016 beträgt 56.250 Euro oder 50.850 Euro, je nach Regelung.
Gesetzestext
verordnung 2016Verordnung über maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung für 2016
(+++ Textnachweis ab: 1.1.2016 +++)
EingangsformelAuf Grund –des § 69 Absatz 2 in Verbindung mit § 68 Absatz 2 Satz 1 und § 228b, des § 160 Nummer 2 in Verbindung mit § 159, § 68 Absatz 2 Satz 1 und § 228b sowie des § 275b in Verbindung mit § 275a und des § 255b Absatz 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Rentenversicherung –, von denen § 68 Absatz 2, § 159 und § 228b zuletzt durch Artikel 5 Nummer 1 Buchstabe b, Nummer 4 und Nummer 8 des Gesetzes vom
- Dezember 2006 (BGBl. I S. 2742), § 275a durch Artikel 1 Nummer 60 des Gesetzes vom
- Dezember 2004 (BGBl. I S. 3242) und § 69 Absatz 2 zuletzt durch Artikel 4 Nummer 3 Buchstabe b des Gesetzes vom
- Dezember 2011 (BGBl. I S. 3057) geändert worden sind,–des § 6 Absatz 6 und 7 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung –, dessen Absatz 7 durch Artikel 1 Nummer 1 Buchstabe c des Gesetzes vom
- Dezember 2002 (BGBl. I S. 4637) eingefügt und dessen Absatz 6 durch Artikel 4 des Gesetzes vom
- Dezember 2006 (BGBl. I S. 2742) geändert worden ist,verordnet die Bundesregierung und auf Grund –des § 17 Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit § 18 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch – Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung – in der Fassung der Bekanntmachung vom
- November 2009 (BGBl. I S. 3710, 3973; 2011 I S. 363)verordnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
§ 1Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung
§ 2Bezugsgröße in der Sozialversicherung
§ 3Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung
§ 4Jahresarbeitsentgeltgrenze in der Krankenversicherung
§ 5Werte zur Umrechnung der Beitragsbemessungsgrundlagen des Beitrittsgebiets
Die Anlage 10 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch wird wie folgt ergänzt: JahrUmrechnungswertvorläufiger Umrechnungswert„20141,166520161,1479”
§ 6Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.
SchlussformelDer Bundesrat hat zugestimmt.