Gesetz zur Einrichtung und zum Betrieb eines bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Einrichtung und den Betrieb eines bundesweiten Hilfetelefons namens „Gewalt gegen Frauen“, das kostenlose Erstberatung und Informationen zu Hilfemöglichkeiten anbietet. Es soll Frauen, die von Gewalt betroffen sind, sowie deren Umfeld und Fachkräfte unterstützen.
Für wen: Frauen, die von Gewalt betroffen sind; Personen aus dem sozialen Umfeld von Frauen, die von Gewalt betroffen sind.
Fristen:
- Das Hilfetelefon ist 24 Stunden täglich unter einer entgeltfreien Rufnummer erreichbar und zusätzlich über andere Wege der elektronischen Kommunikation.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Sonstige Rechtsvorschriften
- Paragraphen
- 8
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Einrichtung eines bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.
- Die Aufgaben des Hilfetelefons, insbesondere die kostenlose Erstberatung und Information zu Hilfemöglichkeiten.
- Die Anforderungen an die Hilfeleistung, wie Anonymität, Vertraulichkeit und Barrierefreiheit.
- Die Erreichbarkeit des Hilfetelefons rund um die Uhr und über verschiedene Kommunikationswege.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Frauen, die von Gewalt betroffen sind.
- Personen aus dem sozialen Umfeld von Frauen, die von Gewalt betroffen sind.
- Personen, die beruflich oder ehrenamtlich mit der Beratung und Unterstützung bei Gewalt gegen Frauen zu tun haben.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Hilfetelefon bietet kostenlose Erstberatung und Informationen zu Hilfemöglichkeiten bei allen Formen von Gewalt gegen Frauen.
- Die Hilfeleistung erfolgt anonym und vertraulich durch qualifizierte weibliche Fachkräfte.
- Das Hilfetelefon ist 24 Stunden täglich unter einer entgeltfreien Rufnummer erreichbar und zusätzlich über andere Wege der elektronischen Kommunikation.
- Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben veröffentlicht jährlich einen Sachstandsbericht und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend evaluiert die Wirksamkeit erstmals fünf Jahre nach Freischaltung.
Sonstige Rechtsvorschriften
Gesetzestext
Gesetzestext
§ 1Einrichtung
Der Bund richtet beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ein bundesweites zentrales Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ein. Das Hilfetelefon untersteht der Fachaufsicht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
§ 2Aufgaben
§ 3Adressatenkreis
Die Angebote des Hilfetelefons wenden sich insbesondere an:1.Frauen, die von Gewalt betroffen sind,2.Personen aus dem sozialen Umfeld von Frauen, die von Gewalt betroffen sind, und3.Personen, die bei ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit der Beratung und Unterstützung oder Intervention bei Gewalt gegen Frauen konfrontiert sind.
§ 4Anforderungen an die Hilfeleistung
§ 5Anforderungen an die Erreichbarkeit
§ 6Öffentlichkeitsarbeit
Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben stellt sicher, dass das Hilfetelefon durch Öffentlichkeitsarbeit bundesweit bekannt gemacht und kontinuierlich bekannt gehalten wird.
§ 7Sachstandsbericht; Evaluation
§ 8Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.