Statut für die Verleihung der Goethe-Medaille des Goethe-Instituts e. V. (gestiftet 1954)
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Statut regelt die Verleihung der Goethe-Medaille des Goethe-Instituts e. V., die für besondere Verdienste in den internationalen Kulturbeziehungen vergeben wird. Es legt fest, wer die Medaille erhalten kann und unter welchen Bedingungen sie verliehen wird.
Für wen: Personen, die sich um internationale Kulturbeziehungen, insbesondere die Förderung der deutschen Sprache im Ausland, verdient gemacht haben; Das Präsidium des Goethe-Instituts e. V. und diplomatische Vertretungen, die an der Verleihung beteiligt sind.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Artikel
- 7
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Kriterien für die Verleihung der Goethe-Medaille.
- Den Personenkreis, der die Goethe-Medaille erhalten kann.
- Das Verfahren und den Zeitpunkt der Verleihung der Medaille und der Urkunde.
- Den Status der Medaille nach der Verleihung.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen, die sich um internationale Kulturbeziehungen, insbesondere die Förderung der deutschen Sprache im Ausland, verdient gemacht haben.
- Das Präsidium des Goethe-Instituts e. V. und diplomatische Vertretungen, die an der Verleihung beteiligt sind.
Was sind die Eckpunkte?
- Die Goethe-Medaille wird für besondere Verdienste im Bereich der internationalen Kulturbeziehungen verliehen, insbesondere zur Förderung der deutschen Sprache im Ausland.
- Sie wird in der Regel für besondere wissenschaftliche, literarische, didaktische oder organisatorische Leistungen vergeben, die der Vermittlung zwischen deutscher Kultur und der Kultur von Partnerländern dienen.
- Die Medaille kann Ausländern jeder Nationalität verliehen werden, in Ausnahmefällen auch Deutschen.
- Die Verleihung erfolgt jährlich zum 22. März, Goethes Todestag.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
(+++ Textnachweis ab: 31. 3.2004 +++)(+++ Text des Erlasses siehe: OrdenErl4ÄndErl 2004 +++)
Art 1Die Goethe-Medaille wird vom Präsidium des Goethe-Instituts e.
V. für besondere Verdienste im Bereich der internationalen Kulturbeziehungen verliehen, insbesondere auf dem Gebiet der Förderung der deutschen Sprache im Ausland.
Art 2
In der Regel wird die Goethe-Medaille verliehen für besondere wissenschaftliche oder literarische, didaktische, organisatorische Leistungen, die der Vermittlung zwischen deutscher Kultur und der Kultur der Partnerländer zugute kommen.
Art 3
Die Goethe-Medaille kann Ausländern jeder Nationalität verliehen werden, im Ausnahmefall auch Deutschen.
Art 4Die Verleihung erfolgt jährlich zum 22.
März, dem Todestag Goethes.
Art 5
Über die Verleihung der Goethe-Medaille stellt die Präsidentin oder der Präsident des Goethe-Instituts e. V. eine Urkunde aus. Medaille und Urkunde werden in der Bundesrepublik Deutschland durch die Präsidentin oder den Präsidenten des Goethe-Instituts e. V., im Ausland durch den Leiter der zuständigen diplomatischen Vertretung in Anwesenheit des Vertreters der Zweigstelle des Goethe-Instituts e. V. überreicht. Medaille und Urkunde können im Einvernehmen zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut e. V. gegebenenfalls auch vom Leiter der Zweigstelle überreicht werden.
Art 6
Die Goethe-Medaille wird Eigentum des Empfängers und geht bei seinem Tode in den Besitz der Erben über.
Art 7
Besondere Pflichten und Rechte sind mit der Verleihung der Goethe-Medaille nicht verbunden.