2. COVID-19-Maßnahmenverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt allgemeine Bestimmungen zur Eindämmung von COVID-19, insbesondere die Definition einer Maske und die Anforderungen an Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr.
Für wen: Personen, die Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr erbringen müssen; Betreiber von Betriebsstätten, Verantwortliche für bestimmte Orte oder für Zusammenkünfte.
Fristen:
- Ein negativer SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung ist 24 Stunden gültig, ein Antigentest einer befugten Stelle 48 Stunden und ein molekularbiologischer Test 72 Stunden.
- Eine überstandene SARS-CoV-2-Infektion ist 180 Tage gültig, wenn sie molekularbiologisch bestätigt wurde.
- Impfungen sind je nach Art und Zeitpunkt der Impfung zwischen 90 und 270 Tage gültig.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Definition einer Maske als mechanische Schutzvorrichtung für Mund und Nase.
- Welche Nachweise als geringe epidemiologische Gefahr gelten (Tests, Genesung, Impfung).
- Die Form und Sprache, in der diese Nachweise vorgelegt werden müssen.
- Die Ermächtigung zur Erfassung bestimmter personenbezogener Daten im Zusammenhang mit diesen Nachweisen.
- Die Anforderungen an ein COVID-19-Präventionskonzept und die Rolle eines COVID-19-Beauftragten.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Personen, die Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr erbringen müssen.
- Betreiber von Betriebsstätten, Verantwortliche für bestimmte Orte oder für Zusammenkünfte.
Was sind die Eckpunkte?
- Eine Maske muss den Mund- und Nasenbereich abdecken und eng anliegen.
- Ein negativer SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung ist 24 Stunden gültig, ein Antigentest einer befugten Stelle 48 Stunden und ein molekularbiologischer Test 72 Stunden.
- Eine überstandene SARS-CoV-2-Infektion ist 180 Tage gültig, wenn sie molekularbiologisch bestätigt wurde.
- Impfungen sind je nach Art und Zeitpunkt der Impfung zwischen 90 und 270 Tage gültig.
- Nachweise müssen in lateinischer Schrift, Deutsch oder Englisch, oder als Zertifikat gemäß § 4b Abs. 1 EpiG vorgelegt werden.
- Das COVID-19-Präventionskonzept muss spezifische Hygienemaßnahmen, Verhaltensregeln bei Infektionen, Regelungen zur Nutzung sanitärer Einrichtungen, Konsumation von Speisen und Getränken, Personenstromlenkung, Entzerrungsmaßnahmen und Mitarbeiterschulungen enthalten.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel2. COVID-19-Maßnahmenverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 278/2021Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 278 aus 2021, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 1Paragraph eins Inkrafttretensdatum01.07.2021 Außerkrafttretensdatum21.07.2021 Abkürzung2. COVID-19-MV Index82/02 Gesundheitsrecht allgemein TextAllgemeine Bestimmungen§ 1.Paragraph eins,
Kann ein Nachweis nicht vorgelegt werden, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte gemäß den §§ 4 bis 6, einer nicht öffentlichen Sportstätte gemäß § 7, einer Freizeiteinrichtung gemäß § 8, eines Alten- und Pflegeheims oder einer stationären Wohneinrichtung der Behindertenhilfe (§ 10), einer Krankenanstalt, Kuranstalt oder eines sonstigen Ortes, an dem eine Gesundheitsdienstleistung erbracht wird (§ 11) oder des für eine Zusammenkunft Verantwortlichen (§§ 12 bis 16) durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.Kann ein Nachweis nicht vorgelegt werden, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte gemäß den Paragraphen 4 bis 6, einer nicht öffentlichen Sportstätte gemäß Paragraph 7,, einer Freizeiteinrichtung gemäß Paragraph 8,, eines Alten- und Pflegeheims oder einer stationären Wohneinrichtung der Behindertenhilfe (Paragraph 10,), einer Krankenanstalt, Kuranstalt oder eines sonstigen Ortes, an dem eine Gesundheitsdienstleistung erbracht wird (Paragraph 11,) oder des für eine Zusammenkunft Verantwortlichen (Paragraphen 12 bis 16) durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
1.Ziffer eins Name, 2.Ziffer 2 Geburtsdatum, 3.Ziffer 3 Gültigkeit bzw. Gültigkeitsdauer des Nachweises und 4.Ziffer 4 Barcode bzw. QR-Code.
Darüber hinaus ist er berechtigt, Daten zur Identitätsfeststellung zu ermitteln. Eine Vervielfältigung oder Aufbewahrung der Nachweise und der in den Nachweisen enthaltenen personenbezogenen Daten ist mit Ausnahme der Erhebung von Kontaktdaten gemäß § 17 ebenso unzulässig wie die Verarbeitung der im Rahmen der Identitätsfeststellung erhobenen Daten. Dies gilt sinngemäß auch für Zertifikate nach § 4b Abs. 1 EpiG.Darüber hinaus ist er berechtigt, Daten zur Identitätsfeststellung zu ermitteln. Eine Vervielfältigung oder Aufbewahrung der Nachweise und der in den Nachweisen enthaltenen personenbezogenen Daten ist mit Ausnahme der Erhebung von Kontaktdaten gemäß Paragraph 17, ebenso unzulässig wie die Verarbeitung der im Rahmen der Identitätsfeststellung erhobenen Daten. Dies gilt sinngemäß auch für Zertifikate nach Paragraph 4 b, Absatz eins, EpiG.
1.Ziffer eins spezifische Hygienemaßnahmen, 2.Ziffer 2 Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, 3.Ziffer 3 Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, 4.Ziffer 4 gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken, 5.Ziffer 5 Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen, 6.Ziffer 6 Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen, 7.Ziffer 7 Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung.
Zuletzt aktualisiert am14.09.2021 Gesetzesnummer20011576 DokumentnummerNOR40235449