3. Rückstellungsanspruchsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz regelt die Geltendmachung von Rückstellungsansprüchen auf Vermögen von juristischen Personen, die während der deutschen Besetzung Österreichs ihre Rechtspersönlichkeit verloren haben. Es legt fest, welche Vermögensträger diese Ansprüche geltend machen dürfen und auf welche spezifischen juristischen Personen sich diese Ansprüche beziehen.
Für wen: Die in Spalte A der Aufstellung genannten Vermögensträger, wie die Republik Österreich, die Oesterreichische Nationalbank, der Milchwirtschaftsfond, der Österreichische Bauernbund, der Österreichische Gewerkschaftsbund, Betriebsratsfonds, die Urlaubskasse der Arbeiter in der Bauwirtschaft, Restitutionsfonds, die Zentralorganisation der Kriegsopferverbände Österreichs, der Landesverband des Roten Kreuzes, die KÖB – Österreichische Staatseisenbahnen–Omnibusverkehrsgesellschaft m. b. H., Wohlfahrtsfonds der Bundespolizei, Gendarmeriejubiläumsfonds 1949, Ärztekammern und die Rechtsanwaltskammer Wien, sowie der Verband Österreichische Turnerschaft; Die in Spalte B genannten juristischen Personen (einschließlich Stiftungen, Fonds, Organisationen, Einrichtungen und Unternehmungen), deren Vermögen zurückgestellt werden soll.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Berechtigung von bestimmten Vermögensträgern, Rückstellungsansprüche geltend zu machen.
- Die Frist für die Geltendmachung dieser Ansprüche.
- Die spezifischen juristischen Personen, deren Vermögen Gegenstand der Rückstellungsansprüche sein kann.
- Die Einbeziehung von Stiftungen, Fonds, Organisationen, Einrichtungen und Unternehmungen, die ähnlichen Zwecken dienten, in den Begriff der juristischen Personen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Die in Spalte A der Aufstellung genannten Vermögensträger, wie die Republik Österreich, die Oesterreichische Nationalbank, der Milchwirtschaftsfond, der Österreichische Bauernbund, der Österreichische Gewerkschaftsbund, Betriebsratsfonds, die Urlaubskasse der Arbeiter in der Bauwirtschaft, Restitutionsfonds, die Zentralorganisation der Kriegsopferverbände Österreichs, der Landesverband des Roten Kreuzes, die KÖB – Österreichische Staatseisenbahnen–Omnibusverkehrsgesellschaft m. b. H., Wohlfahrtsfonds der Bundespolizei, Gendarmeriejubiläumsfonds 1949, Ärztekammern und die Rechtsanwaltskammer Wien, sowie der Verband Österreichische Turnerschaft.
- Die in Spalte B genannten juristischen Personen (einschließlich Stiftungen, Fonds, Organisationen, Einrichtungen und Unternehmungen), deren Vermögen zurückgestellt werden soll.
Was sind die Eckpunkte?
- Rückstellungsansprüche müssen innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes geltend gemacht werden, sofern keine längere Frist besteht.
- Die Ansprüche beziehen sich auf Vermögen von juristischen Personen, die ihre Rechtspersönlichkeit während der deutschen Besetzung Österreichs verloren und zum Zeitpunkt der Geltendmachung nicht wiedererlangt haben.
- Für den Österreichischen Gewerkschaftsbund gilt die Maßgabe, dass die entsprechenden Gehilfenausschüsse in die Rechte an bestimmten Vermögen eintreten und ein Sechstel des übrigen rückgestellten Vermögens an den Restitutionsfonds der Freien Gewerkschaften und den Restitutionsfonds der Zentralkommission der christlichen Arbeiter- und Angestelltenorganisationen Österreichs zu übertragen oder abzulösen ist.
- Der Begriff der juristischen Personen in Spalte B umfasst auch Stiftungen, Fonds, Organisationen, Einrichtungen und Unternehmungen, die den gleichen Zwecken gedient haben.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel3. Rückstellungsanspruchsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 23/1954Bundesgesetzblatt Nr. 23 aus 1954, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 1Paragraph eins Inkrafttretensdatum31.01.1954 Außerkrafttretensdatum30.06.2005 Index13/02 Vermögensrechtliche Kriegsfolgen Text§ 1.Paragraph eins,
A B 1. Republik Österreich. 1. Vaterländische Front (BGBl. Nr. 160/1936).
Österreichische Ausfuhrorganisation für Molkereierzeugnisse (§ 5 des Bundesgesetzes vom 8. Juni 1934, BGBl. II Nr. 76);
Wiener Milchverkehrsstelle (§ 14 des Milchverkehrsgesetzes, BGBl. II Nr. 210/1934).
Ersten Rückgabegesetz, Werksumlagefonds nach § 21 des BGBl. Nr. 55/1947) zu Bundesgesetzes über die Übertragen oder mit dem Errichtung von Verkehrswert abzulösen ist. Werksgemeinschaften, BGBl.
II Nr. 153/1934, soweit es sich um einen nicht mehr bestehenden Betrieb handelt.
1949, BGBl. Nr. 92).
SchlagworteBGBl. Nr. 548/1935, BGBl. II Nr. 76/1934, BGBl. I Nr. 132/1934, BGBl. I Nr. 243/1934, BGBl. I Nr. 276/1935, BGBl. Nr. 92/1949Bundesgesetzblatt Nr. 548 aus 1935,, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 76 aus 1934,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 132 aus 1934,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 243 aus 1934,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 276 aus 1935,, Bundesgesetzblatt Nr. 92 aus 1949, Zuletzt aktualisiert am23.01.2025 Gesetzesnummer20001666 DokumentnummerNOR40025391