Gesetz über die Zuständigkeit auf dem Gebiet des Rechts des öffentlichen Dienstes
Kurz gesagt
Dieses Gesetz regelt die Zuständigkeiten im Bereich des öffentlichen Dienstes, indem es bestimmte Aufgaben vom Bundesminister der Finanzen auf den Bundesminister des Innern überträgt. Es stellt sicher, dass die Zuständigkeiten klar zugewiesen sind, insbesondere in Bezug auf Personalangelegenheiten.
Was es regelt
- Die Übertragung von Zuständigkeiten des Bundesministers der Finanzen auf den Bundesminister des Innern im Bereich des öffentlichen Dienstes.
- Spezifische Gesetze, in denen diese Zuständigkeitsübertragung stattfindet.
- Ausnahmen von dieser Übertragung, insbesondere im Bereich der Haushaltswirtschaft.
- Die Bekanntmachung der geänderten Vorschriften.
Wen es betrifft
- Den Bundesminister der Finanzen.
- Den Bundesminister des Innern.
- Personen, die unter die genannten Gesetze des öffentlichen Dienstes fallen (z.B. Beamte, Soldaten, Polizeivollzugsbeamte).
Eckpunkte
- Die Zuständigkeiten des Bundesministers der Finanzen im Bereich des Rechts des öffentlichen Dienstes gehen auf den Bundesminister des Innern über.
- Dies gilt für eine Vielzahl von Gesetzen, darunter das Bundesbeamtengesetz, das Soldatengesetz und das Bundesbesoldungsgesetz.
- Die Zuständigkeit des Bundesministers der Finanzen für die Haushaltswirtschaft bleibt unberührt.
- Tarifrechtliche Zuständigkeiten im öffentlichen Dienst werden ebenfalls auf den Bundesminister des Innern übertragen.
Gesetzestext
Gesetz über die Zuständigkeit auf dem Gebiet des Rechts des öffentlichen DienstesStand
(+++ Textnachweis Geltung ab: 1.1.1964 +++)
§ 1
- September 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 1337), 2.Gesetz zur vorläufigen Regelung der Rechtsverhältnisse der Polizeivollzugsbeamten des Bundes vom
- August 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 899) in der Fassung des Dritten Änderungsgesetzes vom
- November 1959 (Bundesgesetzbl. I S. 677), 3.Bundesministergesetz vom
- Juni 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 407), 4.Soldatengesetz vom
- März 1956 (Bundesgesetzbl. I S. 114) in der Fassung des Dritten Änderungsgesetzes vom
- März 1960 (Bundesgesetzbl. I S. 206), 5.Soldatenversorgungsgesetz vom
- Juli 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 785) in der Fassung des § 62 Abs. 4 des Bundesbesoldungsgesetzes, 6.Wehrdisziplinarordnung vom
- März 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 189), 7.Postverwaltungsgesetz vom
- Juli 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 676), 8.Erster Abschnitt des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung in der Fassung der Bekanntmachung vom
- April 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 321) und des Zweiten Änderungsgesetzes vom
- Dezember 1959 (Bundesgesetzbl. I S. 705), 9.Bundesbesoldungsgesetz vom
- Juli 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 993) in der Fassung des Änderungsgesetzes vom
- März 1960 (Bundesgesetzbl. I S. 207), 10.Gesetz über Reisekostenvergütung der Beamten vom
- Dezember 1933 (Reichsgesetzbl. I S. 1067) in der nach der Verordnung über die Höhe des Tage- und Übernachtungsgeldes und des Beschäftigungstagegeldes der Beamten vom
- Dezember 1956 (Bundesgesetzbl. I S. 1079) maßgebenden Fassung, 11.Gesetz über Umzugskostenvergütung der Beamten vom
- Mai 1935 (Reichsgesetzbl. I S. 566) in der nach der Verordnung über Änderungen des Umzugskostenrechts vom
- April 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 191) maßgebenden Fassung, 12.Wehrsoldgesetz vom
- März 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 308) in der Fassung des § 62 Abs. 5 des Bundesbesoldungsgesetzes, 13.Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen in der Fassung der Bekanntmachung vom
- September 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 1296), 14.Gesetz zur Regelung der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts für Angehörige des öffentlichen Dienstes in der Fassung des Dritten Änderungsgesetzes vom
- Dezember 1955 (Bundesgesetzbl. I S. 820, 822) und des Vierten Änderungsgesetzes vom
- Oktober 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 1703).
§ 2
-
§ 3
Die in tarifrechtlichen Regelungen des öffentlichen Dienstes vorgesehenen Zuständigkeiten des Bundesministers der Finanzen gehen auf den Bundesminister des Innern über.
§ 4
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§ 5
Der Bundesminister des Innern wird ermächtigt, die durch §§ 1 und 2 geänderten Vorschriften in der vom Inkrafttreten dieses Gesetzes ab geltenden Fassung bekanntzumachen.
§ 6Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs.
1 des Dritten Überleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) auch im Land Berlin.
§ 7(1) Dieses Gesetz tritt mit Ausnahme des § 2 mit Wirkung vom 31.
Oktober 1957 ab in Kraft; Maßnahmen, die bis zum Tage nach seiner Verkündung auf Grund der bisherigen Zuständigkeitsregelung getroffen worden sind, sind wirksam.