Gesetz zum Abbau der Fehlsubventionierung und der Mietverzerrung im Wohnungswesen
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz dient dem Abbau von Fehlsubventionierungen und Mietverzerrungen im Wohnungswesen. Es regelt insbesondere die vorzeitige Ablösung und höhere Verzinsung öffentlicher Baudarlehen sowie einen Schuldnachlass bei deren Rückzahlung.
Für wen: Eigentümer von Eigenheimen, Eigensiedlungen oder eigengenutzten Eigentumswohnungen, die öffentliche Baudarlehen erhalten haben; Darlehensverwaltende Stellen, die öffentliche Baudarlehen vergeben haben.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Familienrecht
- Paragraphen
- 5
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die vorzeitige Ablösung öffentlicher Baudarlehen für Eigenheime, Eigensiedlungen und eigengenutzte Eigentumswohnungen.
- Die Möglichkeit, höhere Zinsen für bestimmte öffentliche Baudarlehen zu verlangen.
- Einen Schuldnachlass bei vorzeitiger Rückzahlung der Restschuld öffentlicher Baudarlehen.
- Änderungen am Wohnungsbaugesetz für das Saarland.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Eigentümer von Eigenheimen, Eigensiedlungen oder eigengenutzten Eigentumswohnungen, die öffentliche Baudarlehen erhalten haben.
- Darlehensverwaltende Stellen, die öffentliche Baudarlehen vergeben haben.
Was sind die Eckpunkte?
- Eigentümer können öffentliche Baudarlehen, die nach dem 31. Dezember 1969 bewilligt wurden, nach zwei Jahren vorzeitig ablösen.
- Für öffentliche Baudarlehen, die zwischen dem 31. Dezember 1959 und dem 1. Januar 1969 bewilligt wurden, können Zinsen bis zu 6 Prozent jährlich verlangt werden.
- Ein Schuldnachlass von 15 Prozent der Darlehensrestschuld wird gewährt, wenn die Restschuld innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes zurückgezahlt wird, sofern die öffentlichen Mittel vor dem 1. Januar 1970 bewilligt wurden.
- Das Gesetz trat am 1. Januar 1982 in Kraft.
Familienrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
WohnungswesenÜberschrift: Unterartikel 2 u. 3 dieses G gelten nicht im Saarland (+++ Textnachweis ab: 1.1.1982 +++)Das G wurde als Artikel 27 G 63-15-3 v. 22.12.1981 I 1523 (HStruktG 2) vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Es ist gem. Unterart. 5 § 5 Satz 1 am 1.1.1982 in Kraft getreten.
Unterartikel 1: AFWoG 2330-22 Unterartikel 2 bis 4: Änderungsvorschriften Unterartikel 5 (§§ 1 bis 5): Schlussvorschriften MVzAFWoG000-EingangsformelDer Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:
MVzAFWoG020Unterartikel 2 MVzAFWoG030Unterartikel 3 MVzAFWoG040Unterartikel 4Änderung des Wohnungsbaugesetzes für das SaarlandDas Wohnungsbaugesetz für das Saarland in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Juli 1980 (Amtsblatt des Saarlandes S. 802) wird wie folgt geändert: 1.In § 26 Abs. 3 wird Satz 3 gestrichen.2.§ 34 Abs. 1 erhält folgende Fassung:"
Dezember 1959, jedoch vor dem 1. Januar 1969 bewilligten öffentlichen Baudarlehen neben der vertragsgemäßen Tilgung Zinsen bis zu 6 vom Hundert jährlich verlangen.
Schlußvorschriften
§ 1Schuldnachlaß bei Rückzahlung
§ 2Berlin-Klausel
Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 des Dritten Überleitungsgesetzes auch im Land Berlin.
§ 3Saar-Klausel
Unterartikel 2 und 3 gelten nicht im Saarland.
§ 4
-
§ 5Inkrafttreten
Dieser Artikel tritt am
- Januar 1982 in Kraft; § 16a Abs. 1 des Wohnungsbindungsgesetzes (Unterartikel 2 Nr. 1) tritt am
- Januar 1983 in Kraft.