Amtliche Quellengesetze-im-internet.de · EUR-Lex
Europaius

Bekanntmachung der Angleichungsfaktoren für den Versorgungsausgleich in der Rentenversicherung

Worum geht es in dieser Vorschrift?

Diese Bekanntmachung legt die Angleichungsfaktoren fest, die für die Berechnung des Versorgungsausgleichs in der Rentenversicherung verwendet werden müssen. Sie stellt sicher, dass die Werte von Rentenanrechten bei einer Scheidung korrekt aufgeteilt werden.

Für wen: Gerichte und Behörden, die Entscheidungen über den Versorgungsausgleich treffen; Ehepartner, deren Rentenanrechte im Rahmen eines Versorgungsausgleichs aufgeteilt werden.

Auf einen Blick

Land
Deutschland
Rechtsgebiet
Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht
Quelle
gesetze-im-internet.de
Text abgerufen
Erklärung aktualisiert

Was regelt diese Vorschrift?

  • Die Höhe der Angleichungsfaktoren für den Versorgungsausgleich.
  • Die Anwendung dieser Faktoren bei Entscheidungen über den Versorgungsausgleich.
  • Die Zeiträume, für die spezifische Angleichungsfaktoren gelten.

Wen betrifft diese Vorschrift?

  • Gerichte und Behörden, die Entscheidungen über den Versorgungsausgleich treffen.
  • Ehepartner, deren Rentenanrechte im Rahmen eines Versorgungsausgleichs aufgeteilt werden.

Was sind die Eckpunkte?

  • Die Angleichungsfaktoren sind für Entscheidungen über den Versorgungsausgleich anzuwenden, die nach dem 30. Juni 2002 ergehen.
  • Die Faktoren variieren je nach dem Ende der Ehezeit, zum Beispiel beträgt der Faktor 2,1782737 für Ehezeiten vom 1. Juli 1990 bis 31. Dezember 1990.
  • Für Ehezeiten vom 1. Juli 2001 bis 30. Juni 2002 beträgt der Angleichungsfaktor 1,0071855.

Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht

8

Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht

Gesetzestext

Gesetzestext

VersorgAusglAnglFaktorBek2002-06-07BGBl I2002, 1803Bekanntmachung der Angleichungsfaktoren für den Versorgungsausgleich in der Rentenversicherung (+++ Textnachweis ab: 12. 6.2002 +++) VersorgAusglAnglFaktorBek(XXXX)Auf Grund des § 3 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a Satz 4 des Versorgungsausgleichs-Überleitungsgesetzes vom 25. Juli 1991 (BGBl. I S. 1606, 1702), der durch Artikel 27 des Gesetzes vom 26. Juni 2001 (BGBl. I S. 1310) eingefügt worden ist, wird bekannt gemacht: Die Angleichungsfaktoren zur Ermittlung des Wertes von angleichungsdynamischen Anrechten nach § 3 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a des Versorgungsausgleichs-Überleitungsgesetzes sind bei Entscheidungen über den Versorgungsausgleich, die nach dem 30. Juni 2002 ergehen, der nachstehenden Tabelle zu entnehmen: Der Angleichungsfaktor beträgtbei einem Ehezeitende in der Zeit2,1782737vom 1. Juli 1990 bis 31. Dezember 19901,8933768vom 1. Januar 1991 bis 30. Juni 19911,7231729vom 1. Juli 1991 bis 31. Dezember 19911,5433254vom 1. Januar 1992 bis 30. Juni 19921,4083841vom 1. Juli 1992 bis 31. Dezember 19921,3274482vom 1. Januar 1993 bis 30. Juni 19931,2139720vom 1. Juli 1993 bis 31. Dezember 19931,1713701vom 1. Januar 1994 bis 30. Juni 19941,1707441vom 1. Juli 1994 bis 31. Dezember 19941,1390399vom 1. Januar 1995 bis 30. Juni 19951,1170068vom 1. Juli 1995 bis 31. Dezember 19951,0701703vom 1. Januar 1996 bis 30. Juni 19961,0674073vom 1. Juli 1996 bis 30. Juni 19971,0279684vom 1. Juli 1997 bis 30. Juni 19981,0234240vom 1. Juli 1998 bis 30. Juni 19991,0090248vom 1. Juli 1999 bis 30. Juni 20001,0090794vom 1. Juli 2000 bis 30. Juni 20011,0071855vom 1. Juli 2001 bis 30. Juni 2002 Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.