Anordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlass von Bescheiden und Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen von Bediensteten des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten auf das…
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Anordnung regelt die Übertragung von Zuständigkeiten für bestimmte Leistungsfestsetzungen sowie damit verbundene Widerspruchs- und Klageverfahren vom Auswärtigen Amt auf das Bundesverwaltungsamt.
Für wen: Bedienstete des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten; Das Bundesverwaltungsamt und das Auswärtige Amt.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Verwaltungsrecht
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Prüfung, Festsetzung und Auszahlung von Leistungen in verschiedenen Bereichen.
- Widerspruchsverfahren in diesen Leistungsangelegenheiten.
- Die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in verwaltungsgerichtlichen Verfahren.
- Die Möglichkeit für die Bundesministerin oder den Bundesminister des Auswärtigen, Entscheidungen im Einzelfall an sich zu ziehen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Bedienstete des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten.
- Das Bundesverwaltungsamt und das Auswärtige Amt.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Bundesverwaltungsamt ist zuständig für Reisekosten, Umzugskosten, Betreuungskosten, Trennungsgeld Inland und Schadensersatzansprüche bei Verletzung von Bediensteten.
- Diese Zuständigkeit umfasst auch die Widerspruchsverfahren für diese Leistungen.
- Die Präsidentin oder der Präsident des Bundesverwaltungsamts vertritt die Bundesrepublik Deutschland in Klageverfahren, wenn das Bundesverwaltungsamt den Widerspruchsbescheid erlassen hat.
- Die Anordnung trat für Reise- und Umzugskosten am 1. Januar 2021 in Kraft, für Betreuungskosten am 1. Mai 2022, für Trennungsgeld Inland am 1. September 2021 und für Schadensersatzansprüche am 1. Januar 2022.
Verwaltungsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
BfAAÜbertrAnOBfAAÜbertrAnO2024-06-14BGBl. I2024, Nr. 200Anordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlass von Bescheiden und Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen von Bediensteten des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten auf das Bundesverwaltungsamt (+++ Textnachweis ab: 1.1.2021 +++) BfAAÜbertrAnOEingangsformelNach § 126 Absatz 3 Satz 2 und § 127 Absatz 3 Satz 1 des Bundesbeamtengesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160) ordnet das Auswärtige Amt im Einvernehmen mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat an:
BfAAÜbertrAnO§ 1Übertragung der Zuständigkeit für die Festsetzung von Leistungen sowie für damit zusammenhängende Widerspruchs- und Klageverfahren(1) Dem Bundesverwaltungsamt werden die Zuständigkeiten für die Prüfung, Festsetzung und Auszahlung von Leistungen in folgenden Bereichen übertragen, soweit Bedienstete des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten betroffen sind: 1.Reisekosten,2.Umzugskosten,3.Betreuungskosten,4.Trennungsgeld Inland,5.Schadensersatzansprüche bei der Verletzung von Bediensteten des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten durch Verschulden Dritter.
BfAAÜbertrAnO§ 2Inkrafttreten(1) Diese Anordnung tritt für die Festsetzung von Reise- und Umzugskosten mit Wirkung vom 1. Januar 2021 in Kraft.