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Zugewinnausgleich bei Scheidung

Im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft bleibt das Vermögen der Ehegatten getrennt. Bei Beendigung – meist durch Scheidung – wird der während der Ehe erzielte Zugewinn ausgeglichen: Wer den höheren Zugewinn erzielt hat, schuldet dem anderen die Hälfte des Überschusses.

Familienrecht / Güterrecht (BGB)

Das Wichtigste auf einen Blick

Rechtsgebiet
Familienrecht / Güterrecht (BGB)
Schritte
Rechtsprechung
3
Stand
08.07.2026

Was tun

  1. Anfangs- und Endvermögen beider Ehegatten ermitteln.
  2. Den jeweiligen Zugewinn und die Ausgleichsforderung berechnen.
  3. Belege zu Vermögen, Schulden und Zuwendungen sichern.
  4. Ausgleichsforderung geltend machen oder eine Vereinbarung treffen.

Worauf achten

Rechtsgrundlage

1
Dieses Gesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), ist ein grundlegendes deutsches Gesetz, das weite Bereiche des Zivilrechts regelt.

Zugehörige Gerichtsentscheidungen

3
Vorzeitiger Zugewinnausgleich bei Aufhebung der Zugewinngemeinschaft
Streit um den Zugewinnausgleich
Voraussetzungen des vorzeitigen Zugewinnausgleichs

Häufige Fragen

2
Wird alles hälftig geteilt?

Nicht das Vermögen selbst, sondern der während der Ehe erzielte Zugewinn; der Mehrzugewinn wird zur Hälfte ausgeglichen.

Kann der Ausgleich vorzeitig verlangt werden?

Unter besonderen Voraussetzungen ist ein vorzeitiger Zugewinnausgleich möglich.

Rechtsratgeber – einzelne Anleitungen

6

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Stand: · Quellen: Bürgerliches Gesetzbuch, gesetze-im-internet.de, EUR-Lex

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