§ 1686a BGB – Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) · Buch 4 – Familienrecht › Abschnitt 2 – Verwandtschaft › Titel 5 – Elterliche Sorge
(1)Solange die Vaterschaft eines anderen Mannes besteht, hat der leibliche Vater, der ernsthaftes Interesse an dem Kind gezeigt hat,
1.ein Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn der Umgang dem Kindeswohl dient, und
2.ein Recht auf Auskunft von jedem Elternteil über die persönlichen Verhältnisse des Kindes, soweit er ein berechtigtes Interesse hat und dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht.
Rechtsprechung zu § 1686a BGB
14
2025-08-27
2024-05-15
2024-04-09
2021-06-16
2019-12-05
2018-12-18
2017-03-09
2016-12-06
Verweise in dieser Vorschrift
2
Weitere Vorschriften in diesem Abschnitt
- § 1675Wirkung des Ruhens
- § 1676
- § 1677Beendigung der Sorge durch Todeserklärung
- § 1678Folgen der tatsächlichen Verhinderung oder des Ruhens für den anderen Elternteil
- § 1679
- § 1680Tod eines Elternteils oder Entziehung des Sorgerechts
- § 1681Todeserklärung eines Elternteils
- § 1682Verbleibensanordnung zugunsten von Bezugspersonen
- § 1683
- § 1684Umgang des Kindes mit den Eltern
- § 1685Umgang des Kindes mit anderen Bezugspersonen
- § 1686Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes
- § 1687Ausübung der gemeinsamen Sorge bei Getrenntleben
- § 1687aEntscheidungsbefugnisse des nicht sorgeberechtigten Elternteils
- § 1687bSorgerechtliche Befugnisse des Ehegatten
- § 1688Entscheidungsbefugnisse der Pflegeperson
- § 1693Gerichtliche Maßnahmen bei Verhinderung der Eltern
- § 1696Abänderung gerichtlicher Entscheidungen und gerichtlich gebilligter Vergleiche
- § 1697
- § 1697aKindeswohlprinzip
- § 1698Herausgabe des Kindesvermögens; Rechnungslegung
- § 1698aFortführung der Geschäfte in Unkenntnis der Beendigung der elterlichen Sorge
- § 1698bFortführung dringender Geschäfte nach Tod des Kindes