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§ 283 ZPO – Schriftsatzfrist für Erklärungen zum Vorbringen des Gegners

Zivilprozessordnung (ZPO) · Buch 2 – Verfahren im ersten Rechtszug › Abschnitt 1 – Verfahren vor den Landgerichten › Titel 1 – Verfahren bis zum Urteil

Kurz erklärt

§ 283 ZPO erlaubt einer Partei, die sich in der mündlichen Verhandlung zu gegnerischem Vorbringen nicht äußern kann, weil es ihr nicht rechtzeitig vorher mitgeteilt wurde, einen Antrag auf Fristsetzung zu stellen. Das Gericht bestimmt dann eine Frist, innerhalb derer die Erklärung nachträglich schriftlich eingereicht werden kann, und setzt zugleich einen Termin zur Verkündung der Entscheidung fest. Eine fristgerecht eingereichte Erklärung muss das Gericht bei seiner Entscheidung berücksichtigen, eine verspätet eingereichte kann es berücksichtigen.

Verständliche Zusammenfassung. Rechtlich maßgeblich ist allein der Wortlaut der Vorschrift.

Kann sich eine Partei in der mündlichen Verhandlung auf ein Vorbringen des Gegners nicht erklären, weil es ihr nicht rechtzeitig vor dem Termin mitgeteilt worden ist, so kann auf ihren Antrag das Gericht eine Frist bestimmen, in der sie die Erklärung in einem Schriftsatz nachbringen kann; gleichzeitig wird ein Termin zur Verkündung einer Entscheidung anberaumt. Eine fristgemäß eingereichte Erklärung muss, eine verspätet eingereichte Erklärung kann das Gericht bei der Entscheidung berücksichtigen.

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Rechtsprechung zu § 283 ZPO

109
2025-10-15
2024-11-12
2024-11-11
2024-11-06

Verweise auf diese Vorschrift

1

Weitere Vorschriften in diesem Abschnitt

Wortlaut nach der amtlichen Quelle. Maßgeblich ist die amtliche Veröffentlichung.